Kirschen entkernen – Tipps und Tricks

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Endlich sind sie reif – die wunderbaren, heimischen Kirschen. 

Am liebsten mögen wir sie frisch und pur. Gelegentlich bereite ich aber auch mal “Chriesi-Confi” (Marmelade) zu. Dafür müssen die Kirschen aber entsteint werden. Im Handel gibt’s spezielle Geräte zu kaufen. Eine Anschaffung lohnt sich vermutlich aber nur dann, wenn man jedes Jahr etliche Kilos entkernen muss.

Wie’s mit ganz einfachen Tricks problemlos auch ohne geht, zeigen wir in diesem Video:

Kirschen entsteinen

Falls du nach dem Verzehr von Kirschkuchen keinen Besuch beim Zahnarzt abstatten möchtest, entkernst du die Kirschen besser bevor du sie zum Backen oder Kochen verwendest. Deshalb hier unsere drei einfachen Varianten dazu.

      1. ESS-STÄBCHEN & FLASCHE

 

Die Kirsche auf die Flasche setzen – und zwar mit der „Einbuchtung“ nach unten. Die Kirsche mit der einen Hand festhalten und mit der anderen das Stäbchen durch die Kirsche stossen – und damit den Stein in die Flasche fallen lassen.

Diese Methode ist schnell und einfach; die Steine werden in der Flasche gesammelt und können danach entsorgt oder zu einem Kirschsteinkissen verarbeitet werden.

2. HAAR-NADEL

Greif die Nadel am offenen Ende, drück den Bogen in die Kirsche und hol damit den Stein raus. Vielleicht braucht’s ein paar Kirschen, bis du den Dreh raus hast – aber es funktioniert auf jeden Fall prima. 

3. MESSER

Wenn du die Kirsche mit einem Messer aufschneidest, kannst du gleich überprüfen, wie sie innen aussieht – und ob sich nicht doch noch ein bisschen ungewolltes Protein darin befindet. Den Stein kannst du von Hand, mit dem Messer oder wie in Variante 2 mit der Haarnadel rausnehmen.

Spannende Fakten

    • Es gibt nicht einfach nur Süss- und Sauerkirschen, sondern etwa 500 süsse Varianten und ca. 250 Sorten Sauerkirschen.
    • Botanisch gesehen gehören Kirschen zu den Rosengewächsen.
    • Kirschen machen glücklich! Und zwar nicht nur ihr Geschmack, sondern auch die enthaltene Aminosäure Tryptophan.
    • Kirschen bescheren ein besseren Schlaf, da sie viel Melatonin enthalten.
    • Kirschen machen schlank: ihr hoher Gehalt an verschiedenen B-Vitaminen kurbeln die Stoffwechsel-Produktion an.

Kirsche, Chriesi, Chirschi?

Wir nennen diese tollen Steinfrüchte übrigens “Chriesi”. Und du? Hinterlass doch einen Kommentar; wir sind sehr gespannt, wieviele verschiedene Namen wir hier zusammenbringen werden!

FUN FACTS:

  • Vielleicht kennst oder magst du “Mon Chéri”? Die darin enthaltenen, sogenannten “Piemont-Kirschen” existieren aber überhaupt nicht – sie sind lediglich eine Erfindung der Werbe-Industrie.
  • Auch die “Amarena-Kirsche”, die man vom gleichnamigen Coupe kennt, ist keine eigene Kirschen-Sorte. Es sind einfach schwarze Süsskirschen, die in Zuckersirup und Mandellikör eingelegt wurden.

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