Tipps und Tricks gegen Mücken und Mückenstiche

  • von

Das Wetter zeigt sich wieder von der schönsten Seite. Was nicht nur uns, sondern auch den Mücken prächtig gefällt. 

Wie du dir diese Insekten wortwörtlich vom Hals hältst – und was du gegen allfällige Mückenstiche tun kannst, verraten wir dir in diesem Video. 

Weiter unten findest du eine einfache Anleitung, wie du einen Antimücken-Spray ganz einfach selbst herstellen kannst – und erfährst, ob sich Mücken wirklich von Licht oder süssem Blut anziehen lassen…

Anti-Mücken Spray

Mücken können einem nicht nur den gemütlichen Abend auf der Veranda vermiesen, sondern uns auch den Schlaf rauben. 

Ein simples, aber effektives Mittel ist ein Mückenspray. Mit nur drei Zutaten kannst du in wenigen Minuten deinen eigenen Spray herstellen.

DAFÜR BRAUCHST DU:

  • 100 ml Wasser
  • 4 EL Alkohol (70%)
  • 5 Tropfen Citronella 
  • 1 kleine Sprühflasche (ca. 100 ml)
  • Messbecher

 

UND SO GEHT’S:

  • Alkohol und Citronella in einem Messbecher vermischen und mit Wasser auf 100 ml auffüllen.

 

ANWENDUNG:

Da sich diese Stoffe schneller verflüchtigen als bei herkömmlichen Insektensprays, empfehlen wir alle 1-2 Stunden Arme, Beine und Hals damit  einzusprühen.

Selbstgemachter Antimücken-Spray aus Wasser, Alkohol und Citronella.

ACHTUNG:

Falls du allergisch gegen einen der Inhaltsstoffe bist, solltest du auf diesen Spray verzichten. Ansonsten teste ihn erstmal an einer kleinen Stelle aus, bevor du den ganzen Körper damit besprühst.

Anti-Mücken Windlicht

Für lauschige Abende auf dem Balkon oder im Garten empfehlen wir dieses tolle Anti-Mücken Windlicht. Dies sieht nicht nur wunderschön aus, sondern hält die Mücken auch effektiv fern.

DAFÜR BRAUCHST DU:

  • 1 leeres Glas (z.B. altes Marmeladenglas)
  • Kräuter (z.B. Lavendel, Rosmarin, Pfefferminze, Thymian)
  • Zitronen- und/ oder Limettenscheiben
  • Wasser
  • ev. ätherisches Öl (Citronella, Lavendel, Rosmarin, etc.)
  • Schwimmkerze(n)

 

UND SO GEHT’S:

Zitronen-, bzw. Limettenscheiben ins Glas legen, Kräuter dazu geben (du kannst auch verschiedene kombinieren). Mit Wasser auffüllen und eine oder auch mehrere Schwimmkerze(n) auf die Wasseroberfläche legen. Optional kannst du auch noch ein paar Tropfen ätherisches Öl dazugeben.

Eine schnelle Alternative

Falls dir das Windlicht zu aufwändig ist – oder du nicht alle Zutaten zu Hause hast: halbiere eine Zitrone und bespicke sie mit Gewürznelken. Einfach auf den Tisch stellen – und schon hast du eine wunderbare Mückenabwehr.

Halbierte Zitronen mit Gewürznelken bespickt

Nebst Spray, Windlicht oder gespickten Zitronen solltest du auch folgende Tipps beachten, damit die Mücken bei dir keine Chance haben:

  • Regelmässig duschen (Mücken lieben Schweiss)
  • Möglichst wenig parfümierte – oder besser – duftneutrale Pflegeprodukte (Duschmittel, Deo, etc.) verwenden
  • Lange und helle Kleidung
  • Fenster mit Moskitonetzen oder Fliegengitter versehen
  • Stehendes Wasser vermeiden (Regentonne abdecken oder Giesskanne regelmässig leeren und reinigen)

Tipps gegen Mückenstiche

Falls du doch mal von einer Mücke gestochen wirst, hilft am besten ein bisschen Spucke. Ansonsten die betroffene Stelle kühlen; z.B. mit Wasser, einem Eiswürfel oder einem kühlenden Gel. Letzteres beinhaltet oft auch entzündungshemmende Wirkstoffe.

Aber auch Hitze kann helfen: erwärme einen Löffel unter heissem Wasser. Er sollte so heiss wie möglich sein, aber die Haut natürlich nicht verbrühen. Den Löffel nun für einige Sekunden auf die betroffene Stelle halten. Die Hitze kann Proteine aus dem Mückenspeichel zerstören und verhindert dadurch eine grössere Schwellung.

Warum juckt ein Mückenstich überhaupt?

Grundsätzlich ist Juckreiz eine allergische Reaktion der Haut. Die Mücke injiziert nach dem Stich Speichelsekret in die Haut, das die Blutgerinnung hemmt. So können sich die Plagegeister in aller Ruhe mit Blut vollsaugen. Das Sekret setzt im Körper innerhalb weniger Minuten Histamin frei, welches eine allergische Reaktion mit Schwellung, Rötung und eben auch Juckreiz hervorruft. Wichtig ist nun: bloss nicht kratzen. Einerseits verstärkt dies die Reaktion und andererseits kann dies auch zu zusätzlichen Infektionen führen.

Weibliche Stechmücke saugt Blut

Kleiner Mythen-Check

„MACH DAS LICHT AUS!“

Licht zieht tatsächlich viele Insekten an. Aber definitiv keine Mücken. Vielmehr werden sie von Wärme angezogen. Dies erklärt auch gleich die zweite Falschannahme: 

„ICH HABE HALT SÜSSES BLUT!“

Warum einige Menschen besonders oft gestochen werden und andere weniger, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist es die Körpertemperatur: Wenn sich zwei Menschen im selben Raum befinden, wird höchstwahrscheinlich diejenige Person gestochen, welche eine höhere Temperatur aufweist. So scheint es nachvollziehbar, warum Frauen tendenziell öfters gestochen werden als Männer – ihre Haut ist in der Regel nämlich etwas wärmer.

Ein weiterer Faktor ist der individuelle Geruch der Hautausdünstung. Hier spielen nebst der Ernährung auch die Genetik und der CO2-Ausstoss eine Rolle. Genaue Untersuchungen sind aber noch Gegenstand der Wissenschaft.

Mit diesen Tipps und Infos hoffen wir, dass du möglichst ohne Mückenstiche die lauen Sommerabende geniessen kannst.

Falls du weitere Hausmittel gegen Mückenstiche kennst, dann schreib sie doch bitte als Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.