Kleine Plätzchenfreude für jeden Tag – aus nur einem Teig
Wenn wir Lust auf ein paar frische Plätzchen haben, aber nicht gleich die ganze Weihnachtsbäckerei starten wollen, greifen wir zu diesem Rezept. Es ist einfach, schnell gemacht und unglaublich wandelbar. Perfekt für 1- oder 2-Personen-Haushalte, für spontane Gäste oder einfach für kleine Glücksmomente im Alltag. Und das Beste? Du kannst die Plätzchen im Airfryer oder im klassischen Backofen backen. Ganz wie’s dir passt.
Der Grundteig - schnell gemacht, vielseitig einsetzbar
Für ca. 6 Rollen (oder etwa 90 Plätzchen) brauchst du:
125 g Butter (zimmerwarm)
100 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
½ TL Backpulver
250 g Mehl
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, das Ei dazugeben und weiterrühren. Dann Salz, Backpulver und Mehl einarbeiten – zuerst mit der Kelle, dann mit der Hand, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Wer mag, kann auch das Rührgerät oder die Küchenmaschine verwenden. Aber wir lieben das sinnliche Arbeiten mit den Händen.
So wird aus einem Teig ganz viel Abwechslung
Was diesen Teig so genial macht: Er ist wandelbar. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du daraus ganz unterschiedliche Sorten – ganz nach deinem Geschmack, der Jahreszeit oder dem, was du gerade im Vorrat hast.
Unsere liebsten Ideen zum Aromatisieren:
Vanille – mit Vanillepaste, gemahlener Vanille oder dem Mark einer Schote
Schoko – mit ungesüßtem Backkakao für einen zartbitteren Keks
Nüsse – gemahlene Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse einkneten
Zitrusfrische – mit fein abgeriebener Schale von Bio-Zitrone oder -Orange
Gewürze – Zimt, Kardamom, Tonkabohne oder Spekulatiusgewürz
Teig formen und vorbereiten
Aus jeder Portion gleichmässige Rollen formen – je nach gewünschter Plätzchen-Grösse etwa 3–4 cm Durchmesser. Die Rollen in Bienenwachstücher oder Frischhaltefolie wickeln und:
Mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank oder
30 Minuten ins Gefrierfach legen
So wird der Teig schön fest und lässt sich später besser schneiden.
Tipp: Du kannst die Rollen auch auf Vorrat einfrieren. So hast du jederzeit Teig zur Hand, wenn dich die spontane Guetzlilust packt. Teigrollen einfach in einen Gefrierbeutel oder eine Tupperdose geben. Haltbarkeit im Tiefkühler: bis zu 3 Monate. Im Kühlschrank hält sich der Teig ca. 3–5 Tage.
Plätzchen backen im Airfryer
Die gekühlten Rollen mit einem scharfen Messer in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Guetzli direkt auf die Röstplatte des Airfryers legen – du kannst aber auch Backpapier oder etwas Öl verwenden. Wichtig: Zwischen den Plätzchen etwas Abstand lassen, damit die Luft gut zirkulieren kann.
Backzeit im Airfryer: 160 °C, ca. 8 Minuten (Funktion: «Bake» wählen). → Nach 5 Minuten einmal reinschauen. Wenn sie leicht goldbraun sind, rausnehmen und im Korb auskühlen lassen.
Hinweis: Die genaue Backzeit hängt vom Gerät ab – lieber früher reinschauen als zu spät.
... oder im Backofen backen
Falls du keinen Airfryer hast oder eine grössere Menge auf einmal backen möchtest, geht das natürlich auch im Ofen:
Backofen: 180 °C Ober-/Unterhitze, ca. 10 Minuten → Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und auf der mittleren Schiene backen.
Die Guetzli sollten goldgelb, aber nicht dunkel sein. Nach dem Backen kurz auf dem Blech auskühlen lassen, dann auf ein Gitter geben.
Unser Airfryer-Liebling:
Wir nutzen für dieses Rezept den Cosori Turbo Tower Pro Smart – weil er nicht nur schick aussieht, sondern auch richtig gut funktioniert. Kein Vorheizen, gleichmässiges Backen, wenig Energieverbrauch – und vor allem: Kein Riesenabwasch danach.
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Aufbewahrung und Feinschliff
Die gebackenen Plätzchen lassen sich gut in Keksdosen oder Schraubgläsern lagern – luftdicht verschlossen bleiben sie mindestens 3-4 Wochen frisch.
Noch ein bisschen Konfitüre daheim? → Zwei einfache Plätzchen mit Himbeer- oder Aprikosenkonfitüre zusammensetzen – fertig sind feine Doppeldecker.
Oder mit geschmolzener Schokolade verzieren, mit Zimt bestäuben oder mit einem Klecks Nusscreme toppen.
Das perfekte Rezept für die spontane Guetzli-Lust
Dieses Rezept ist keine Weihnachtsbäckerei, sondern ein kleines Alltagswunder. Aus einem einzigen Teig entstehen in kürzester Zeit sechs oder mehr Sorten – ganz ohne Aufwand, ohne Reste und ohne Stress. Also: Warum nicht öfter mal frisch backen? Auch im März. Oder Juni. Oder einfach heute.
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